Trump unchained: Wie Europa an diesem US-Präsidenten scheitert
4/22/202646 min
Die Bemühungen der Europäer, Donald Trump an ihrer Seite zu halten, sind im Sande verlaufen. Der Iran-Krieg hat auch diejenigen, die sich als Brückenbauer wähnten, an Einfluss verlieren lassen: Emmanuel Macron, Keir Starmer, Friedrich Merz und Giorgia Meloni. Das transatlantische Verhältnis hat einen neuen Tiefpunkt erreicht, während die führenden Europäer angesichts der Lage in der Straße von Hormus versuchen, sich eigenständiger zu positionieren.
Was bedeutet das für den künftigen Umgang mit Trump – gerade jetzt, da selbst seine bisherigen Ansprechpartner an Einfluss verloren haben? Und warum ist die Strate...
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First 90 secondsRobin Alexander· Host0:00
[Musik] Deine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand, hat die Flut mitgenommen. Was gehört nun noch mir?
Dagmar Rosenfeld· Host0:17
Im Sande verlaufen, das sind die Bemühungen der Europäer, Donald Trump an ihrer Seite zu halten. Denn der Iran-Krieg hat auch die Spuren derjenigen verwischt, die sich als Brückenbauer wähnten. Keir Starmer, Friedrich Merz, Giorgia Meloni und den vierten im Bunde, Emmanuel Macron, den hatte es bereits in der Grönlandfrage gerissen. Das transatlantische Verhältnis, es hat einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Zugleich versuchen sich die führenden Europäer mit Blick auf die Lage in der Straße von Hormus an einer eigenständigen Positionierung. Was aber heißt das für den zukünftigen Umgang mit Trump, wenn auch diejenigen, die bisher zumindest noch einen Zugang zu ihm hatten, in Ungnade gefallen sind? Und was folgt aus der Erkenntnis, dass die bisherige Strategie des Schmeichelns und des Anbiederns gescheitert ist? Vor allem, warum ist sie eigentlich gescheitert? Darum geht es in dieser Folge von Machtwechsel. Robin und ich, wir begeben uns sozusagen auf Spurensuche. Diese Suche, sie führt uns auch in das Dilemma der europäischen