Hype um Luxusuhren für 400 Euro: Swatch-Chef Nick Hayek (#910)
5/31/20261 hr 43 min
Er legt sich lieber mit Investoren an, statt Leute zu entlassen – und hat gemeinsam mit der Luxusmarke Audemars Piguet den wohl größten Hype der Uhren-Geschichte kreiert. Doch bevor Nick Hayek im OMR Podcast dazu kommt, zündet er erstmal genüsslich eine Zigarre an. Dann spricht der Swatch-Group-Chef über… ... die Royal-Pop-Kollaboration von Swatch und Audemars Piguet, Prügeleien vor den Stores und einen besorgten Anruf vom französischen Innenminister ... Konkurrenten von Rolex bis Apple – und warum er weder vor der Schweizer Luxusmarke noch vor der Smartwatch aus Cupertino Angst hat. ... seinen Knallhart-Kurs bei Promi-Geschenken: Ja, sogar VIPs müssen in den Swatch-Shop, wenn sie eine Uhr kaufen wollen ... Ach ja, eine eigene KI hat sein Unternehmen natürlich auch ausgetüftelt und der Chef von Marken wie Swatch, Omega und Tissot findet: Klappt besser als mit ChatGPT. Und falls du dich jetzt fragst: Hat der sie noch alle? Hör selbst…
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First 90 secondsPhilipp Westermeyer· Host0:00
Wir wollten schon sehr lange einen Podcast mit Nick Hayek machen, einfach weil er natürlich einen großen Konzern leitet und das sehr, sehr ungewöhnlich tut. Und jetzt hatten wir noch Glück mit dem Timing, denn in diesen Tagen ist ja Swatch und auch Audemars Piguet um die Welt gegangen aufgrund ihrer Kollaboration und dieser neuen Uhr, dieser Royal Pop Taschenuhr, die sie gemeinsam rausgegeben haben, wo sich Leute vor Läden geprügelt haben, um eine Uhr kaufen zu dürfen. Also ganz große News auf verschiedensten Nachrichtenseiten. Aber ehrlicherweise, die Swatch und Nick Hayek Story ist natürlich viel, viel größer als die aktuellen Nachrichten. Er ist vor ungefähr dreißig Jahren über seinen Vater zu Swatch gekommen. Sein Vater hat die Firma gegründet. Er hat sie dann übernommen und einiges draus gemacht. Mittlerweile gehören zur Gruppe neben Swatch selber auch Omega, auch Tissot, auch Longines, auch Breguet, auch Glashütte aus Deutschland. Zahlreichste Uhrenmarken haben die übernommen und sie produzieren Uhrwerke, Komponenten für andere Uhrenhersteller, machen also die ganze Wertschöpfungskette von der Produktion über die Marke bis hin zu Hunderten von Läden, die sie rund um die Welt betreiben. Bei Swatch arbeiten über dreißigtausend Leute. Die Firma hat mehr als zehn Milliarden Market Cap, also Firmenwert. Entsprechend gab es über diese aktuelle Kollaboration hinaus extrem viel zu besprechen. Natürlich über Marketing, über Wirtschaft, über die Uhrenindustrie. Wahrscheinlich kennt sich niemand mit Uhren so gut aus wie der Nick. Was ja auch logisch ist, wenn man Chef ist des größten Uhrenkonsortiums der Welt und davon auch noch vierzig Prozent besitzt mit seiner Familie zusammen. Also für mich jetzt der Trip nach Biel, einem kleinen Städtchen außerhalb von Zürich, ins Hauptquartier von Swatch und Omega sehr, sehr gelohnt. Ihr werdet gleich hören,

