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Heimspiel: Wie viel Empörung können wir uns noch leisten? (mit Helene Bubrowski)

6/7/202654 min

Helene Bubrowski ist promovierte Juristin und Chefredakteurin von Table Media. Davor war sie lange Parlamentskorrespondentin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin. 2027 kehrt sie nun zur FAZ zurück, als erste HerausgeberIN. Mit Wolfgang spricht sie über die Irrungen und Wirrungen der deutschen Politik zwischen Autoritätsverlust, gesellschaftlichem Fatalismus und schneller Empörung. Warum scheiterte Deutschland bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat? Wie angezählt ist Friedrich Merz? Und beobachten wir gerade den Anfang der Ära Söder? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio

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First 90 seconds
  1. Wolfgang Heim· Host0:00

    Es ist Sonntag, der 7. Juni. [Musik] Apokalypse und Filterkaffee. Heimspiel. Das Interview am Sonntag mit Wolfgang Heim. Sie ist promovierte Juristin und eine engagierte Journalistin. Sie ist die Chefredakteurin von Table Media und sie wird 2027 die erste Herausgeberin der FAZ. Herzlich willkommen, Helene Bubrowski.

  2. Helene Bubrowski· Guest0:34

    Hallo, vielen Dank für die Einladung.

  3. Wolfgang Heim· Host0:35

    Helene, äh, wir zeichnen Donnerstagvormittag auf. Gestern Bruchlandung in New York. Kein Sitz im UN-Sicherheitsrat für Deutschland. Portugal und Österreich haben offenbar besser performt. Wie ist heute an diesem Donnerstagvormittag die Stimmung in Berlin?

  4. Helene Bubrowski· Guest0:53

    Tja, eine betretene Stimmung. Äh, man versucht das Ganze ja etwas, ähm, kleinzureden, ähm, Erklärungen dafür zu finden, woran es gelegen hat. Aber in Wahrheit ist das ein weiterer Rückschlag für die Regierung Merz, vor allem auch für den Außenkanzler Merz, von dem es ja immer hieß, innenpolitisch kriegt er die Dinge nicht richtig hin, aber dafür ist er außenpolitisch anerkannt und hat Deutschlands Stellung in der Welt und in Europa gestärkt. Davon kann jetzt eben keine Rede mehr sein. Das ist schon bitter. Das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung,

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