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Bellevue-Poker: Mit welchen Tricks um die erste Bundespräsidentin gekämpft wird

5/1/202646 min

Es ist das Wort, das das Amt des Bundespräsidenten ausmacht. Reden, die eine Gesellschaft bewegen und in Bewegung versetzen. Auch der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat viele Worte gesprochen – doch bleibende sind kaum darunter. Und so stellt sich mit dem Ende seiner Amtszeit nicht nur die Frage nach seiner Nachfolge, sondern auch nach dem Wesen des höchsten Amtes im Staat. Über die Bedeutung der kommenden Bundespräsidentenwahl sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in dieser Folge von Machtwechsel – vor dem Hintergrund einer zerbröselnden politischen Mitte und einer Koalition, deren Fliehkräfte sie zu zerreißen drohen. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.

Clips

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First 90 seconds
  1. Rainald Grebe· Soundbite0:00

    [singt] Tatütata, der Präsident. Ich fahre mit Eskorte. Ich werde heute Reden halten. Ich hab die Macht der warmen Worte. Ich bin der Präsident.

  2. Dagmar Rosenfeld· Host0:19

    Ob warm, mahnend, ruckvoll oder manchmal auch ruckelig. Es ist das Wort, das das Amt des Bundespräsidenten ausmacht. Reden, die eine Gesellschaft bewegen und in Bewegung setzen. So wie die von Richard von Weizsäcker zum 8. Mai, den er einen Tag der Befreiung nannte. Oder die Rede von Joachim Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er von Deutschland eine wesentlich aktivere Rolle in der internationalen Politik forderte. Auch der amtierende Bundespräsident hat viele Worte gesprochen, doch bleibende sind keine dabei gewesen. Und so stellt sich mit der endenden Amtszeit Frank-Walter Steinmeiers nicht nur die Frage seiner Nachfolge, sondern auch die nach dem Wesen des höchsten Amtes im Staate. Deshalb geht es in dieser Folge von Machtwechsel, um es in Anlehnung an Rainald Grebes Präsidentenlied zu formulieren, um die Bedeutung der kommenden Bundespräsidentenwahl im Tatütata einer zerbröselnden politischen Mitte und einer Koalition, deren Fliehkräfte sie zu zerreißen drohen.

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